GIM NEWS


Einladung zur Jahreshauptversammlung

Datum: Samstag, 07. November 2009  in Reutlingen

Wir freuen uns, Dich zur Jahreshauptversammlung am Samstag, den 07.11.2009 um 18h ins City Hotel FORTUNA, Echazufer 22, D-72764 Reutlingen einzuladen. Es stehen richtungweisende Entscheidungen zur Fusionsumsetzung eines neuen Vereinskonzepts der Alumniarbeit an der ESB Reutlingen an. Als Gäste werden Herr RA/StB Dr. Jörg Sauer von Ebner Stolz Mönning Bachem sowie ein Notar anwesend sein. Über den Verschmelzungsprozess berichteten wir bereits mehrfach in den letzten Ausgaben des GIM-Newsletter bzw. Europolitan und auf der letzten Mitgliederversammlung in 2008.

Das Rahmenprogramm des GIM-Wochenendes wird zusammen mit Euro Alumni e.V. und der AWIB e.V. dieses Mal in Reutlingen durchgeführt. Hier bieten wir wieder spannende Vorträge, interessante Ausflüge und ein gemeinsames Abendessen an. Wir bitten Dich, die Anmeldung und Bezahlung bis spätestens zum 20.Oktober 2009 über die Website www.euro-alumni.net. Die Anmeldung erfolgt nur über die genannte Homepage, die dazu notwendige Registrierung ist kostenlos und schließt keine Mitgliedschaft ab. Sie ist allerdings für die Anmeldung zur HV und zum Rahmenprogramm notwendig. An der Veranstaltung teilnehmende Nicht-Mitglieder (z.B. Familie) müssen auch auf diese Weise angemeldet werden.

Auf der Website findest Du auch die Neuigkeiten zu den Veranstaltungen und eine Liste der angemeldeten Teilnehmer. Für Rückfragen wendest Du Dich bitte an folgende Email-Adresse: michael@michael-hess.de. Für die Teilnahme am Rahmenprogramm erheben wir einen Kostenbeitrag von 70 EUR für nicht-Mitglieder, 60 EUR für Mitglieder und 40 EUR für studentische Mitglieder. Der Sonntagsbrunch wird mit 20 EUR extra berechnet, da wir davon ausgehen müssen, dass nicht alle Teilnehmer am Sonntag noch anwesend sein werden.

Für die Übernachtung im Hotel ist ein Kontingent reserviert. Die Zimmerreservierung übernimmt jeder Teilnehmer eigenständig. Näheres dazu steht auf der Euro-Alumni-Homepage. Zum Rahmenprogamm sind auch Freunde und Familie herzlich eingeladen. durchzuführen

Wir freuen uns auf Dein Kommen und hoffen auf eine rege Teilnahme an diesem Event!

Wir haben noch eine Bitte, wenn Deine Adressdaten nicht korrekt sind, bekommen wir den Europolitan/GIM-Newsletter sowie die schriftliche Einladung zur Hauptversammlung und die Rechnung über den Mitgliedsbeitrag  an dich wieder zurück! Nach dem wir das nicht wollen, teile uns bitte deine aktuelle Anschrift mit, sofern sie von der obigen abweicht. Eine kurze Email an michael@michael-hess.de genügt. Vielen Dank!

Die offizielle Einladung ging euch per Post zu, da allerdings fehlerhafte Adressen in der Datenbank nie auszuschließen sind, bekommt Ihr die Einladung zum Wochenende mit Hauptversammlung erneut per Email. Sollten Ihr Fragen haben, schickt mir einfach kurz eine Email.



Tagesordnung Jahreshauptversammlung 2009 GIM e.V.


1. Begrüßung, Wahl des Versammlungsleiters; Feststellung der Teilnehmer
(Teilnehmerliste)

2. Bericht des Vorstands über die Aktivitäten im Geschäftsjahr 2008/2009

3. Bericht des Schatzmeisters über die Ausgaben im Geschäftsjahr
2008/2009

4. Bericht der Kassenprüfer

5. Abstimmung über die Entlastung des Vorstands für das Jahr im
Geschäftsjahr  2008/2009

6. Bericht und Abstimmung über die geplanten Aktivitäten im
Geschäftsjahr 2009/2010


TOP 1:
Vorstellung des Weges einer möglichen Fusion zwischen AlumniAWIB, GIM
sowie Euro-Alumni ( jeweils übertragende Rechtsträger) auf  ESB
Reutlingen Alumni (aufnehmender Rechtsträger) Reutlingen mit
anschließender Diskussion und Aussprache

TOP 2:
Änderung der Satzung der GIM

GIM  plant sich unter dem Dach der des ESB Reutlingen Alumni neu zu
organisieren (siehe TOP 1). Im Rahmen der vorgesehenen Konzeption ist es
aus steuerlichen Gründen notwendig, dass der Satzungszweck von GIM
ausgedehnt wird. Hierzu soll  § 2 der Satzung um folgenden Satz 4
erweitert werden:

„Er verfolgt seine Zwecke auch durch die Beschaffung von Mitteln und
deren Weiterleitung für andere steuerbegünstigte Körperschaften oder
Körperschaften des öffentlichen Rechts, welche diese Mittel unmittelbar
zur Verwirklichung der oben beschriebenen steuerbegünstigten
Satzungszwecke zu verwenden haben“.

Zudem soll § 14 Abs. S. 1 der Satzung neu gefasst werden:
„Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines
bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an den ESB Reutlingen
Alumni e.V. mit Sitz in Reutlingen (VR 1401)


TOP 3:

Zustimmung zur Verschmelzung der GIM auf ESB Reutlingen Alumni
Als Abschluss der Umstrukturierung ist die Verschmelzung der GIM auf ESB
Reutlingen  Alumni vorgesehen. Hierzu ist im Außenverhältnis ein
Verschmelzungsvertrag zwischen den Vereinen abzuschließen. Zur
rechtlichen Wirksamkeit muss die Mitgliederversammlung dem
Verschmelzungsvertrag mit ¾ Mehrheit der erschienenen Mitglieder
zustimmen. Die wirtschaftlichen und rechtlichen Erwägungen, die den
Vorstand zur beabsichtigten Verschmelzung erwogen haben, sind im
gemeinsamen Verschmelzungsbericht dargelegt, welcher auf der
Vereins-Webseite www.euro-alumni.net  für alle Mitglieder passwortfrei
frei zur Einsichtnahme ausliegt. Der zur Entscheidung stehende
Verschmelzungsvertrag (Entwurf: Stand 22.9.2009) sowie die
Rechnungsgrundlagen (Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben sowie
Vermögensverzeichnis aller beteiligten Vereine) liegt dort ebenfalls zur
Einsichtnahme aus. Diese Dokumente können auch schriftlich, per Email
oder telefonisch kostenlos angefordert werden bei Frau Gabi Henne,
Weißdornweg 5, D-54338 Schweich, Email: gabi.henne@euro-alumni.net Tel.
+49 6502 93 26 91 (Vereinssekretariat):  Die Unterlagen werden auch in
der Mitgliederversammlung ausliegen.

7.  Verschiedenes


8.  Ende der Hauptversammlung, gemeinsames Abendessen im City Hotel
Fortuna.


Erfolgreiches Alumniwochenende

Liebe Alumni

Ein phantastisches Alumniwochenende in Berlin liegt hinter uns! Wir starteten am Freitagabend mit einem Auftakt im Brauhaus Lemke, zu dem die Teilnehmer des Wochenendes nach und nach aus ganz Europa eintrafen. Einige Alumni haben im Anschluß die Nacht in Berlins Clubs zum Tag werden lassen und betraten die Planken unseres gemütlichen Hostelboots mit den ersten Sonnenstrahlen in unser gemütliches Hostelboot auf der Spree. Am Samstagvormittag referierte der langjährige Personalleiter der Otto Group, Friedemann Stracke, in einem sehr interessanten Vortrag über psycho-logische Personalauswahl und die dazu geeigneten Methoden. Nach der abschliessenden Diskussion konnten sich die Teilnehmer zu einem Persönlichkeitstest (Predictive Index) anmelden, den auch die ESB Reutlingen seit kurzer Zeit bei der Bewerberauswahl heranzieht. (Diesen Test werden wir aller Voraussicht nach ebenfalls zu Sonderkonditionen für alle interessierten Mitglieder anbieten. Näheres in einem der nächsten Europolitans)

Danach nutzen wir das Kaiserwetter um Berlin zu erkunden: Zu Lande (Fahrrad-Tour in bester Relay-Tradition), zu Wasser (Brückenfahrt mit der Friedrichshain über Landwehrkanal zur Spree) und -nicht ganz- in der Luft aber zumindest am Flughafen - Eine Gruppe besichtigte den Flughafen Tempelhof kurz vor der Schließung. Zum Höhepunkt des Wochenendes trafen wir uns zum Abendessen und anschließender Party  auf der "Eastern Comfort", einem Hostel-Schiff auf der Spree  mit Blick auf die O2-Arena. Während Vitali Klitschko im Ring schwitzte (und Weltmeister wurde), gaben wir auf der Tanzfläche bis um 3 Uhr morgens ebenfalls unser bestes. Gerüchten zufolge soll es wiederum einige Ausdauer-Alumni gegeben haben, die ihre Koje erst wieder in im Morgengrauen betraten! Am Sonntagmorgen ließen wir dann das Wochenende stilvoll bei einem Brunch auf dem Dach des Reichstages ausklingen.

Das Wochenende war eine doppelte Premiere: Zum ersten Mal fand ein Alumni-Wochenende in Berlin statt und weiterhin haben Euro Alumni  e.V. und GIM e.V. zum ersten Mal eine gemeinsame Veranstaltung ausgerichtet. Diese Premiere ist in jeder Hinsicht gelungen und wir freuen uns bereits auf die kommenden Events. Unseren Berlinern Antje (Schneider), Kamil (Grzelak) und Oliver (Rölker) vielen Dank für dieses geniale Wochende, in dem Ihr uns Berlin von ganz unterschiedlicher Seite und im besten Oldboy-Spirit nähergebracht habt. Ein herzliches Dankeschön auch an Gabi (Henne) für die Unterstützung bei Buchungen und Vorbereitung.

Im Rahmen des Alumni-Wochenendes fanden die Hauptversammlungen von Euro Alumni e.V. und GIM e.V. statt. Bei Euro Alumni e.V. wurde das bestehende Team im Amt bestätigt, Daniel Nothelfer (1. Vorsitzender/President, ESB & Student Relations), Michael Pauli (2. Vorsitzender/Vice President, Networking & Events, Markus Gottschalk (Schriftführer/Vice President, Information&Communication), Sven  Wehrenberg (Schatzmeister, Treasury), Katja Breitinger (Beisitzer, Networking&MBA Relations), Sebastian Röhrich (Beisitzer, IT/Website). Bei GIM e.V. wurden als Vorstandsteam Frank Pawlak (1. Vorsitzender), Katja Breitinger (2. Vorsitzender), Carlos Rivera (Schriftführer) und Michael Heß (Schatzmeister) gewählt bzw. bestätigt. Beide Mitgliederversammlungen haben sich ohne Gegenstimmen für die Zusammenführung der Vereine in einem Dachverein im Jahre 2009 entschieden. Konzept und Finanzierung wurden einstimmig angenommen. Protokoll und Präsentation der Mitgliederversammlung können beide bei Gabi Henne gabi.henne@euro-alumni.net angefordert werden.

Nach dem Alumni-Wochenende ist vor dem Alumni-Wochenende. Der Termin fürs nächste Jahr wird der 6. bis 8. November 2009 in Reutlingen sein. Es gibt Einiges zu feiern: Für 30 Jahre IPBS und 25 Jahre MBA-Programm an der ESB Reutlingen, werden wir uns etwas ganz besonderes einfallen lassen.Also tragt Euch den Termin bereits jetzt n Eure Kalender  ein. Wir haben auf www.euro-alumni.net / Picture Archives für Euch die schönsten Bilder vom Wochenende hochgeladen. Wir freuen uns natürlich über weitere Bilder, die ihr selbst hochladen könnt!

Herzliche Grüsse

Michael (Pauli) & Katja (Breitinger)

Für die Vorstandsteams von Euro Alumni e.V. und GIM e.V.


Mentorenprogramm für Graduates geht in die zweite Runde 2008

Zusammenarbeit vom Euro Alumni, AWib und GIM für alle MBA, MSC und MA Studierenden

Nach der ersten erfolgreichen Matchingrunde im Wintersemester 2007/2008 bieten die Alumnivereine für ihre Mitglieder wieder ein gemeinsames Mentorenprogramm an.

Neben dem bereits etablierten Programm für den Undergraduatebereich suchen wir auch dieses Semester Graduate Alumni, die sich im persönlichen Austausch mit einem Studierenden engagieren möchten. Im Graduate-Bereich haben die Studierenden oft bereits Berufserfahrung und genaue Vorstellungen über die Branche, in der sie arbeiten möchten, daher suchen wir Mentoren, die bereits einen ähnlichen Weg gegangen sind.
Der ideale Mentor möchte gerne Erfahrungen an Jüngere weitergeben, sein Netzwerk erweitern und vielleicht den Kontakt zur ESB wieder aufleben lassen.
Alle Mentoren erhalten einen persönlichen Fragebogen, anhand dessen über unsere Datenbank ein passender Mentee gesucht wird. In einigen Wochen erhalten dann beide die Kontaktdaten und der Austausch kann beginnen.
In der Regel werden MBA-Studenten MBA-Absolventen zugeordnet, doch es können auch gemischte Pärchen entstehen – wenn Berufsvorstellungen, Erfahrungen und Interessen quer über die Abschlüsse besser zusammenpassen. Aber keine Angst – auch hier bekommt nicht der 39-jährige MBA-Student einen Mentor, der 25 ist und erst seit zwei Jahren arbeitet, sondern einen Mentor, der vielleicht einen MBA an einer anderen Hochschule gemacht hat und auch bereits seit 15 Jahren arbeitet.
Wenn du dich angesprochen fühlst, melde dich bei – dich bei Christine Tröster unter mentoring@euroalumni.net

Euer Matching Team aus dem Graduate-Bereich – Carlos (MBA 2008), Marina (MBA 2009) und Katja (MBA 2005) und dem Undergraduate-Team Sabine (D/GB2003), Jo-Jana (D/GB2006), Kathy (D/GB2006) und Christine.


Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Die beiden Alumni-Vereine Euro-Alumni und GIM veranstalten in diesem Jahr zum ersten Mal ein gemeinsames Alumni-Wochenende vom 10-12. Oktober in Berlin.
Es erwartet Euch eine der zurzeit spannendsten und lebhaftesten Metropolen Europas und wir bieten für jeden die Möglichkeit, Berlin ganz nach eigenem Geschmack kennenzulernen.
Auf der Brückenfahrt per Schiff vorbei an den großen Sehenswürdigkeiten (wusstet Ihr, dass Berlin mehr Brücken hat als Venedig?), mit einer Trabbi-Safari durch Berlin-Mitte oder Ihr tretet selbst in die Pedale und entdeckt Berlin by bike.
Wer sich für zwei ganz spezielle Berliner Highlights interessiert, dem bieten wir eine Woche vor Schließung eine Führung durch den Flughafen Tempelhof und seine Bunkeranlagen oder eine Tour über die Museumsinsel mit anschließendem Museumsbesuch.
Die Hauptversammlungen der beiden Vereine werden getrennt, aber zeitgleich stattfinden, danach werden wir ganz nach dem Motto „alle in einem Boot“ auf einem Hostel-Boot auf der Spree zusammen Essen, Feiern und das Tanzbein schwingen. Das Boot könnt Ihr Euch unter http://www.eastern-comfort.com/ schon mal im Internet anschauen.
ÜBERNACHTUNG
Wer günstig und stilecht übernachten möchte, kann auf dem Boot nach der Feier direkt in seine Koje plumpsen: Wir haben 40 Schlafplätze (in Mehrbettkabinen) reserviert, die Ihr mit Eurer Anmeldung direkt buchen könnt (€ 40 für 2 Nächte inkl Frühstück). Wer lieber festen Boden unter den Füßen haben möchte: Wir organisieren noch ein Kontingent in einem Hotel in der Nähe.
Zu den Hauptversammlungen bitten wir ebenfalls um Eure Voranmeldung, um ggf in eine größere Lokalität ausweichen zu können. Für alle Events außer der HV ist die Teilnehmerzahl auf 80 Personen begrenzt, also meldet Euch möglichst schnell an). Partner sind natürlich willkommen.
Bitte gebt bei Eurer Anmeldung an, bei welchen Programmpunkten Ihr am Samstag teilnehmen werdet.
Bei Fragen schickt gerne eine Email an weekend2008@euro-alumni.net.
Wir freuen uns auf Euch!
 
Euer Orga-Team
Antje, Oliver und Kamil
und die Vorstände von EA + GIM
 
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Die Einladungen mit Hinweisen zur Anmeldung werden bald verschickt.
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Das Programm im Überblick
Freitag, 10. Oktober
Anreise und abends Treffen in einer Szenebar
Samstag, 11. Oktober
vormittag
exklusive Führung durch das Siemens Großturbinenwerk (max. 20 Personen, first come first serve) ODER
hochkarätige Workshops zu diversen Themen. Die Inhalte geben wir Euch bald bekannt.
nachmittag
Entdecke Berlin!

Ihr könnt zwischen folgenden Programmpunkten wählen:
Brückenfahrt (ca. 3,5 Stunden)
Trabisafari (ca. 1 Stunde), kostet € 15 extra
Berlin by bike (ca. 2 Stunden)
Führung durch den Flughafen Tempelhof & Bunkeranlagen (ca. 2 Stunden)
Tour über die Museumsinsel mit anschließendem Museumsbesuch
abend
Hauptversammlungen von Euroalumni und GIM
Sektempfang
Buffet und Party (Essen, Bier, Wein & Softdrinks in der Teilnahmegebühr enthalten)
 
Sonntag, 12. Oktober

Brunch, voraussichtlich im Restaurant Käfer auf dem Dach des Reichstagsgebäudes, anschliessend Abreise
Buchungspakete:
− Teilnahme (Veranstaltungen am Samstag, inkl. Essen und Getränkepauschale): € 85
− Teilnahme + 2 Übernachtungen auf dem Eastern Comfort in urigen Mehrbettkabinen (fast wie IBWE J ): € 125
− Extra-Option Trabisafari: + € 15

 


AUF EIN VORWORT - AUF NACH BERLIN!

(03/2008)

Liebe GIMler und EUROAlumni,

Als Neuheit haltet ihr alle das erste Ergebnis unserer Zusammenarbeit in den Händen - einen druckfrischen Europolitan. Wir berichten in dieser Ausgabe auch über weitere Kooperationsprojekte wie gemeinsame Stammtische und das gemeinsame Mentoringprogramm.
Nun wollen wir euch die Möglichkeit geben, auch den persönlichen Kontakt stärker auszubauen und euch zu einer gemeinsamen Veranstaltung in Berlin am zweiten Oktoberwochenende dieses Jahres einzuladen. Die letzten Jahre haben wir die Hauptversammlungen traditionell im süddeutschen Raum abgehandelt. Dieses Mal wollen wir für die Mitglieder von GIM und EURO-Alumni eine gemeinsame Jahresveranstaltung mit einem spannenden und attraktiven Rahmenprogramm anbieten. Was liegt da näher als die Stadt der (deutschen) Einheit auszuwählen? Ihr bekommt Raum und Zeit einander kennen zu lernen, für gemeinsame Gespräche und Unternehmungen. Da es sich um zwei selbständige Vereine handelt, werden die Mitgliederhauptversammlungen getrennt und parallel durchgeführt.

Bei Fragen wendet euch direkt an das Organisationsteam (weekend2008@euro-alumni.net). Ein kleiner Hinweis - für unsere reisegewandten Mitglieder überlassen wir jedem die Anreise selbst, bei ausreichend großem Interesse kann aber sicherlich eine Gruppenanreise aus dem Raum Stuttgart organisiert werden.
Jetzt liegt es an Euch, das Angebot für eine gemeinsame Veranstaltung als Auftakt für die weitere Zusammenarbeit zum Erfolg werden zu lassen.
Je mehr Teilnehmer, desto besser die Stimmung!

Wir vom Vorstand freuen uns auf ein Feedback zu diesen gemeinsamen Projekten und natürlich auf zahlreiches Erscheinen im Oktober!

Eure Frank Pawlak, Paul Worthington, Katja Breitinger

 


Die neue ESB

Liebe MBA-Alumni,

auf diesem Wege möchte ich mich Ihnen gerne vorstellen. Seit April 2007 bin ich an der ESB als Professor für Volkswirtschaftslehre und Quantitative Methoden tätig und habe im Dezember 2007 die Nachfolge von Kollegen Prof. Dr. Altmann in der Funktion als Studiendekan MBA angetreten. Vor meiner Berufung auf die Professur an der ESB war ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent am Institut für Volkswirtschaftslehre an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hohenheim tätig. In dieser Zeit habe ich an dieser Fakultät auf dem Gebiet der Volkswirtschaftslehre promoviert und habilitiert. Neben der Mitarbeit in diversen nationalen und internationalen Forschungsprojekten u.a. zu Fragestellungen der Industrie- und Wachstumspolitik, dem EU-Beitritt osteuropäischer Volkswirtschaften sowie den Folgen der Informations- und Kommunikationstechnologien, habe ich Lehr- und Forschungsaufenthalte an der Groupe de Recherche en Droit, Economie, Gestion (GREDEG) des CNRS und der Universität Nizza sowie als Theodor-Heuss-Lecturer am Department of Economics der Graduate Faculty an der New School University in New York verbracht. In den verschiedenen Institutionen konnte ich Erfahrungen sowohl im Bereich der klassischen akademischen Ausbildung als auch in MBA-Programmen gewinnen.

Mein neues Aufgabengebiet stellt sich als sehr spannend dar, und aufgrund der netten Unterstützung aller im MBA-Bereich macht die Arbeit sehr viel Spaß. Der zunehmende Wettbewerb auf dem Gebiet der akademischen Weiterbildung, insbesondere bei MBA-Programmen stellt unsere Fakultät vor eine Reihe von Herausforderungen. Die beschlossene Fusion mit den beiden Fakultäten SIB und PM eröffnet darüber hinaus interessante und erfolgversprechende Perspektiven für die MBA-Ausbildung. Aus diesen Gründen wurden erste Projekte in Angriff genommen, die einerseits den Studienbetrieb, andererseits die internationale Ausrichtung des MBA-Studiengangs zum Gegenstand haben. Einen ausführlichen Bericht finden Sie in dieser Ausgabe des Europolitan. Ich bin sicher, dass wir es gemeinsam, d.h. die Professoren und Mitarbeiter der ESB, die aktuell Studierenden und die Alumni der Fakultät, schaffen, den neuen Erfordernissen des Bildungsmarkts gerecht zu werden.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen allen und wünsche uns eine erfolgreiche Zukunft des MBA-Studiums an der ESB.

Prof. Dr. Stephan Seiter


"Auf in die Zukunft!"

Nun ist es also beschlossen: Die drei BWL-Fakultäten der Hochschule Reutlingen werden fusionieren - aus Drei mach' Eins. Diese Entscheidung war eigentlich schon überfällig, aber Sie werden aus eigener Erfahrung wissen, dass es nicht immer einfach ist, Gewohnheiten zu verändern. Und die bisherigen Strukturen zählten zu diesen Gewohnheiten. Die neue ESB ist damit bereits zum zweitenmal "neu", nach dem bereits erfolgreichen Zusammengehen von Undergraduate- und Master-Studiengängen unter einem Dach. Ich bin sicher, dass dies die richtige Richtung ist - die Reaktionen aus der Wirtschaft bestätigen dies.
 
In diesem Zusammenhang begrüße ich weitere Neuerungen:
Das Zusammengehen der bisherigen Alumni-Vereine GIM und Euro-Alumni wird ganz sicher zur Stärkung Ihrer Stimmen als Alumni beitragen, und Sie werden Ihre Interessen in der neuen, großen ESB Business School noch besser umsetzen können.
 
Und dies werden wir auch von Reutlingen aus wirkungsvoll unterstützen:
Ich freue mich sehr, dass Prof. Busch die Leitung des MBA-Fernstudiums und Prof. Seiter die Leitung des Präsenz-MBA und übernommen haben. Und ich bitte Sie, beiden auch weiterhin das Vertrauen und die Unterstützung zu geben, für die ich mich mit Blick auf die Vergangenheit an dieser Stelle nochmals bei Ihnen ganz herzlich bedanken möchte.
 
Prof. Dr. Jörn Altmann


FIM Treffen auf dem Rossberg am 12. - 13. Januar 2008

Auf dem Gipfel des Roßbergs, dessen steiler Bergkegel sich noch knapp 100 Meter über die Bergwiese des Rossfeldes erhebt, errichtete der Schwäbische Albverein 1913 zu seinem 25jährigen Jubiläum als Zeichen seiner Modernität und Leistungsfähigkeit eines der ersten Bauwerke in Gussbeton: Wanderheim und Aussichtsturm als eine Einheit.
Nun schon zum fünften Mal findet das Treffen im Wanderheim Rossberg statt. Eingeladen sind die Jahrgänge eins bis drei und die Absolventen des FIM Fernstudium Internationales Marketing. Besonders für den ersten Jahrgang ist es eine willkommene Gelegenheit, sich mit den höheren Semestern auszutauschen, sich Tipps für die kommenden Jahre an der ESB einzuholen und an den Erfahrungen der Absolventen teilzuhaben. Organisiert wird das Treffen traditionell vom 3. Jahrgang.
Am zweiten Wochenende im Januar, gleich im Anschluss an den Unterricht um 14.30 Uhr, machen wir uns auf den Weg. Wir schließen uns zu Fahrgemeinschaften zusammen, denn die Parkmöglichkeiten direkt vor dem Wanderheim sind begrenzt. Jene Kommilitonen, die in der näheren Umgebung wohnen, reisen etwas später an. Grundsätzlich ist der Zeitpunkt der Anreise nicht festgelegt – jeder reist an wann immer er möchte.
Wir treten ein in das urig gestaltete Wanderheim. An den Tischen sitzen einige Wanderer, trinken Tee und ruhen sich aus. Ich bin sehr gespannt, wen ich heute treffe. Vielleicht einige Ehemalige, die ich noch aus meinem  ersten Studienjahr an der ESB kenne?  Zwei Tischreihen für insgesamt 30 bis 40 Personen sind reserviert. Um 15.00 Uhr haben sich bereits 15 Kommilitonen eingefunden.
Bild 1
Ich grüße in die Runde und setze mich wie selbstverständlich zu den Kommilitonen, die ich bereits kenne. Dies ist, wie jeder weiß, ein allseits bekanntes Phänomen: Man gesellt sich fast immer zu den Menschen, die man kennt und zu denen man einen Bezug hat, ein gemeinsames Thema, über das man sprechen kann. An unserem Tisch entspannt sich eine Diskussion um die Abschlussklausur im Modul Projektmanagement, die wir am Freitag geschrieben hatten.
Ich habe einen Riesenhunger. Freundlicherweise haben meine Kommilitonen mit dem Essen auf mich gewartet. Es gibt Schnitzel mit Pommes. Der Sauerbraten meines Nachbarn sieht aber auch sehr lecker aus. Hätte ich vielleicht doch den Sauerbraten nehmen sollen....? Erste Gespräche finden statt, ich drehe mich um und linse aus den Augenwinkeln an den Nebentisch.
Plötzlich beugt sich ein Kopf zu mir herüber: „Sollen wir bald losgehen? Es ist schon halb vier. Wenn wir nicht bald aufbrechen wird das nichts mehr mit der Wanderung.“ Ach ja, die traditionelle Wanderung. Ich sitze gemütlich am Tisch und nippe an meinem Radler. Die Wanderung hatte ich komplett vergessen. Jemand fragt mich, ob ich eine Route vorgesehen habe. Ich muss gestehen: Nein. War die Frage ernst gemeint? Ich kann mich nicht daran erinnern, dass früher eine bestimmte Route vorgesehen gewesen wäre.
Wir laufen los, einfach mal den Berg hinunter, stapfen über Stock und Stein. Es geht schon ziemlich steil bergab. Hinter mir schimpft jemand: „ Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich andere Schuhe mitgenommen.“ Oh je, denke ich, die Organisation ist verbesserungsbedürftig. Hoffentlich bricht sich das Mädel nicht das Bein.
Das Laufen tut gut, es liegt etwas Magisches und Meditatives darin. Ich tauche wie selbstverständlich ein in das Gespräch mit einem Kommilitonen aus dem 2. Jahrgang. Wir laufen und merken gar nicht, dass die anderen stehen geblieben sind: Es ist Zeit für eine Wegzehrung. Jemand zieht eine leckere Meterwurst aus dem Rucksack.
Es wird langsam dunkel, und wir haben gerade mal den halben Rossberg umwandert. Ist ja auch egal, auf eine richtige Wanderung kommt es uns sowieso nicht an. Aber auf die Gespräche schon, die sich auf diesem Spaziergang  wieder einmal wie von selbst ergeben. Die Pausen an den Präsenzwochenenden sind viel zu kurz, um Kontakte zu vertiefen und sich auch mal über private Dinge auszutauschen.
Bild 2
Der Aufstieg ist zwar etwas beschwerlich, aber nur von kurzer Dauer. Zur Belohnung für die Mühsal der Wanderung wird der 28 m hohe Rossbergturm erstiegen. Über das Wanderheim geht es hoch zur Aussichtsplattform, auf der Orientierungstafeln angebracht sind. Der Blick auf den Albtrauf gliedert sich in zwei Abschnitte: Urselberg, Wanne und Pfullinger Berg im NO, Filsenberg – mit dem aufsitzenden Maisenbühl besonders malerisch – und Farrenberg  im SW. Beeindruckend sind die weiten Ausblicke ins Albvorland. Zu Füßen des Berges liegen in NO Reutlingen und Pfullingen, im N Tübingen und im W Mössingen. Im S schwingt sich auf einer Woge des welligen Hochlandes Steinhilben scheinbar bis an die Wolken auf. Die Aussicht ist grandios. Obwohl dichte Nebelschwaden aufziehen sind die Lichter der umliegenden Dörfer deutlich zu sehen.
Spätestens nach dem Spaziergang ist das Eis gebrochen. Wir essen und trinken gemeinsam und erzählen Geschichten. Die Wirtschaft schließt normalerweise um Mitternacht. Nachdem wir aber um 1.00 Uhr noch keine Anstalten machen, die Gespräche zu beenden, stellen uns die netten Wirtsleute ein paar Getränke hin, zeigen uns Notausgang und Lichtschalter, und lassen uns alleine. Als ich das letzte Mal auf die Uhr sehe ist es 4.00 Uhr.
Am nächsten Morgen: Der Blick aus dem Turmfenster ist zauberhaft. Die Sonne strahlt und der Sonntag zeigt sich von seiner besten Seite. Wir frühstücken gemeinsam, danach fährt jeder nach Hause.
Es wurde wieder einmal viel diskutiert und noch mehr gelacht. Im nächsten Jahr, wenn ich den Master abgeschlossen habe, werde ich bestimmt wieder dabei sein. Ich freue mich darauf, neue Gesichter zu sehen und alte Bekannte zu treffen. Und zu hören, was im Laufe des letzten Jahres in ihrem Leben passiert ist. Ich muss gestehen, sie sind mir wirklich sehr ans Herz gewachsen.

Dorothea Kaufmann, FIM 3





Eins plus Eins ist mehr als Zwei

Zum Zusammenschluss der Alumni-Vereine
Euro-Alumni und GIM

Der MBA-Studiengang Internationales Marketing mit seinen verschiedenen Spezialisierungen ist jetzt seit über 5 Jahren Teil der European School of Business. Studierende und Professoren fühlen sich zusammengehörig, studieren und arbeiten in einer einheitlichen Business School, die sich im laufenden Jahr noch weiter deutlich vergrößern wird. Dann wird über die Hälfte der Hochschule Reutlingen „ESB“ heißen.

Bislang firmieren die beiden ESB-Alumni-Vereine „Euro Alumni e.V.“ und „GIM (Gesellschaft für Internationales Marketing)“ noch getrennt. Das hat historische und menschliche Gründe. Beide Clubs existieren schon seit über 20 Jahren, sind durch Höhen und Tiefen gegangen. Besonders ihre Größe ist aber unterschiedlich, weshalb besonders die Mitglieder des kleineren Vereins fürchten, ihre Identität zu verlieren, wenn sich die beiden Vereine zusammenschließen.

Das ist verständlich. Veränderungen sind immer mit Risiken verbunden, aber sie bringen auch neue Chancen mit sich. In einer Risikoanalyse werden die beiden Aspekte systematisch gegeneinander ab-gewogen. Genau das haben wir vor der Fusion der 3 Fakultäten ESB, SIB und PM über mehrere Monate betrieben mit dem Ergebnis, dass eine überwältigend große Mehrheit der Beteiligten weit mehr Vorteile in einem Zusammengehen sehen als Nachteile. Wenn die Regeln des Zusammengehens klar sind, sind auch die Nachteile kalkulier- und minimierbar. Allerdings sind die gegenwärtigen Mitglieder einer Fakultät auch tagtäglich und hautnah von diesen Aspekten betroffen, Alumni dagegen sind oft weit weg, auf der ganzen Welt verteilt, manche haben noch die „schöne“ Studienzeit vor 10 oder 20 Jahren vor Augen, besonders die Blütezeit der Export-Akademie, unter deren Dach der heutige MBA 1984 eingerichtet wurde.

Innerhalb der Professorenschaft werden in einem Zusammengehen der beiden Alumni-Vereine bedeutend mehr Vor- als Nachteile gesehen. Beim Zusammenlegen von Netzwerken ist ja die Zahl möglicher Beziehungen bekanntermaßen deutlich größer als die Summe der jeweiligen Mitglieder. Das lässt sich am einfachsten mathematisch zeigen: ein Netzwerk mit n Mitgliedern ermöglicht bei Verdoppelung der Mitglieder zwar für jeden Einzelnen auch nur doppelt so viele direkte Kontaktmöglichkeiten, die Zahl der „höheren“ Kombinationen erhöht sich aber drastisch :


n                               Zweier-Kombinationen          Dreier-Kombinationen
1000 Mitglieder               0,5 Mio                                   166 Mio.
2000 Mitglieder               2    Mio                                1 331 Mio

 

Wenn sich also das Netzwerk im Beispiel lediglich verdoppelt, erhöht sich der Erfahrungsaustausch zwischen 3 Mitgliedern um das 8fache! Um das Networking zu erleichtern, arbeiten wir mit Hochdruck an einem Karriere- und Alumniportal, das auch das aktuelle Stubü, einen Absolventenkatalog, Firmenmessenportale, Wirtschaftsforum und vieles mehr umfassen wird.

Doch dieser faszinierende „Nebeneffekt“ ist nicht der Hauptaspekt eines Zusammenschlusses der beiden Absolventen-Vereine Euro-Alumni und GIM. Die Fusion ist vor allem deshalb notwendig, weil die Integration der ESB-Undergraduate- und ESB-MBA-Programme zwingend auf allen Ebenen erfolgen muss. Die Gründe für die Groß-fusion an der Reutlinger Hochschule sind im letzten Europolitan von unserem Dekan Prof. Dr. Ottmar Schneck ausführlich erörtert worden und liegen auf der Hand:

- unsere direkten Wettbewerber im nahen Umkreis (WHU, Uni Mannheim, EBS Östrich-Winkel) haben sich verdreifacht oder werden es in Kürze tun.
- Ein „Vollsortiment“ ist für die Unternehmen wesentlich attraktiver, wenn es um das Thema „Target University“ geht.
- Die angestrebten Akkreditierungen fordern große Institutionen.

Zu dieser Fusion gibt es keine Alternativen. Wir alle müssen uns vom „small is beautiful“ verabschieden, sonst werden sich die Top-Unternehmen von uns verabschieden, und wir werden im künftigen Wettbewerb nicht mehr bestehen. Niemand behauptet, dass dieser Weg einfach ist, aber er ist notwendig.

Deshalb geht der Appell an alle Alumni, sich zur gemeinsamen großen ESB zu bekennen und sich für sie zu engagieren. Der Zusammenschluss wird auch die beiden Alumni-Vereine auf ein neues Level an Exzellenz führen.

Prof. Dr. Jörg Fuß
Prodekan ESB


DAAD-Reutlingen University Alumni Conference

Indonesia, 18 – 24 November 2007

The confirmation on the alumni conference to take place in Indonesia was received by early September. Due to the Moslem's fasting month and the following public holidays in Indonesia during 12 September-12 October 2007, the local organisation committee had only approx. 1.5 months to prepare the conference incl. organising the one-week events/visits, contacting participants (alumni), identifying and confirming main speakers and honorary guests for the 2-days seminar, which was to be the key event in the whole programme. The preparation works of the organisation committee relied very much on personal contacts and network to the German and Indonesian business society and associations. It proved to be effective as the organisation committee managed to present a number of high profile speakers from different organisations. For company visits, seven Indonesian and European companies representing large and medium scale business have been contacted. The companies that confirmed for this visit were PT Indocement Tunggal Prakarsa, PT South Pacific Viscose, CV KAHAPTEX, and PT Trisulatex. In addition, visit programmes were followed up with PT German Center Indonesia and Swiss German University (SGU).

In total, 73 participants took part in the alumni conference. As expected, about 40 participants attended the two-days economic seminar consisting of Reutlingen and DAAD alumni in Indonesia, representatives of Indonesian and European companies, German institutions, Indonesian business organisation, alumni organisations etc.

The ceremony started with opening remarks by Prof. Dr. Stefan Hoefer of Reutlingen University, Mrs. Ilona Krueger-Rechmann (Head of DAAD office Jakarta) and Mr. Sukri Bey, Chairman of Jakarta Investment Board (on behalf of Jakarta Governor Dr.-Ing. Fauzi Bowo). The German ambassador to Indonesia, H.E. Mr. Paul Freiherr von Maltzahn delivered a welcome speech and opened officially the alumni conference. The topic of first session was "The changing environment of investment and trade relations between Europe and Asia". The morning session discussed about the global economy and the latest developments and trends in Asia and Europe. The important issues in the world economy such and how the Asian crisis contributed to the changed geopolitical relations between Europe and Asia (and the relevance to Indonesia), as well as its impacts to European/German investments in Asia, were presented. The panel discussion was moderated by Prof. Dr. Detlef Vogt (University of Reutlingen) who also presented about Europe-Asia relations in general. The seminar then continued with presentation from Prof. Lepi Tarmidi, one of Indonesia’s leading economists, about the above issues, and the Indonesian perspective with regard to the challenges faced by the nation to maintain its position and even to play an important role in the international trade.

Mr. Hans Josef Schill, Chairman of the European Chamber of Commerce (Eurocham) and CEO of PT Bayer Indonesia, and his colleague Mr. Chris Kanter (Vice-Chairman of the Indonesian Chamber of Commerce (Kadin)/President of German-Indonesian Chamber of Commerce EKONID), delivered updates on the foreign investment trend in Indonesia, important considerations for the country and local business community. Following the presentation of panellist, open discussion was held, in which participants showed enthusiasm and great interests. In the afternoon session two panellists presented topic on "Developing market in the changing Asia". Prof. Dr. Detlef Vogt as the first speaker elaborated about different aspects in international business and developing foreign markets, in particular Asian markets. Mr. Jan Roennfeld, Managing Diector of AHK Indonesien/EKONID elaborated the practical issues in investments and bilateral trade with Indonesia. The main issues in Indonesia such as legal framework matters, manpower, bureaucracy, security, business culture etc. were addresses. Q&A session followed the presentations. The last presentation on the 1st seminar day was made by Dr. Guido Schnieders from DAAD office Jakarta who presented DAAD programmes offered to alumni from developing countries.

The second seminar day present the topic "Crisis management. Experience and lessons learnt from the Asian Crisis”. The morning session was opened by Prof. Dr. Stefan Hoefer with his presentation on the change management. The second panellist was Mr. Kuky Permana, Human Resource Director of PT Indocement Tunggal Prakarsa Tbk. (Heidelberger Zement) who shared his experience in managing billion dollars business to pass through the Asian crisis. Mr. Sandiaga Uno, Chairman of Indonesian Young Entrepreneur Assosciation (HIPMI) who is also a renowned young Indonesian businessman, followed. He compared the business environment in Indonesia in the pre- and post-Asian crisis era. Various aspects have been discussed, incl. anticipation that should be made if crisis happens again due to rapid increase of the world's fuel price that could affect very much the Indonesia's macro economy stability. After the coffee break, the morning session continued with presentation of Dr. Dipl.-Ing. Rachman Sjarief, Factory Manager of PT Merten Intec Indonesia. Dr. Sjarief is also former HRD Manager of PT Daimler Chrysler Indonesia. He shared his experience in field of human resource management, in particular what are company strategies in dealing with manpower during the crisis as well as the important role of Corporate Social Responsibility (CSR) programmes in HR management.

The afternoon session discussed about "Developing business in the crisis", presenting two alumni who successfully became entrepreneurs in industrial adhesive industry and IT consulting. Both young businessmen shared their ups and downs in developing business/new market in their respective business field. Mr. Sugiarto Goenawan, Director of PT UZIN Indonesia, is Reutlingen alumni (Chemical engineer) who started his career in Germany with UZIN but then returned to Indonesia in 2003 to establish his own business with licence from UZIN. He managed the business very well and even he is able to expand after four year of business operation. Meanwhile, Mr. Agus Salim, DAAD alumni from Nuertingen University, left his good career with PT IBM Indonesia after completed his postgraduate course in 2002 to start a new business in field of software development. To date, he has successfully established three software companies and is now expanding his business abroad with foreign partners. The seminar ended with two special sessions presenting Dipl.-Betrw. Suchjar Effendy, President of WUSKI (World University Service-Komite Indonesia) and Chairman of PAJ (the biggest alumni organisation of German universities with around 1,000 members throughout Indonesia). He presented reintegration programs supported by the German government for alumni (Rückkehrende) from developing countries. Following this session, three alumni (two from Reutlingen and one from Berlin) shared their views with participants about their education in Germany, lessons learnt and "German characters" they brought home which contribute to their success in career development as well in doing business in Indonesia.

Next day, twenty-one alumni joint the visit to PT Indocement Tunggal Prakarsa in Cibinong (cement industry) and CV. KAHAPTEX (textile industry) in Bogor. Both visits were made possible by Reutlingen alumni, who are working at these companies. The visit to Indocement was received by two members of Board Directors, Mr. Kuky Permana (HR Director) and Mr. Oivind (Technical Director), and several management staff. After discussion, the alumni and Reutlingen delegation had the opportunity to have one-hour tour to several Indocement facilities, jatropha plantation (one of Indocements Corporate Social Responsibility programmes) and other facilities. The visit was closed by a courtesy lunch. The study tour continued the visit to CV. KAHAPTEX, a middle-size family business run by Supardi Lim (Reutlingen MBA alumnus). During the visit, discussion and a factory tour were held. After a long day of visit companies outside Jakarta, participants enjoyed the evening with "Indonesian Traditional Dishes" dinner at Lara Djongrang restaurant in Central Jakarta.

At day 4, alumni, Reutlingen delegation and DAAD representative left Jakarta for a company visit in Purwakarta (PT South Pacific Viscose/PT SPV). The company is a subsidiary of an Austrian based company LENZING and has been operating in Indonesian since early 1970s. SPV produce viscose fibres for textile industry. After company presentation, Mr. Guenther Krohn (president Director of PT SPV) conducted a factory tour to SPV facilities and employees' housing complex. The visit was ended by lunch and taking pictures. The visit continued to PT Trisulatex, an Indonesian-Japanese garment factory in Bandung. The company is exporting branded men's pants to Asian, US and European markets. Mr. Widjaja (the CEO and owner of PT Trisulatex) and his management staff delivered a short presentation on the company history and activities, followed by discussion and last but not least factory tour in production section.

To close the whole program, the alumni meeting participants made a short tour to Tangkuban Perahu volcano and tea plantation.

The program was impressive and a real benchmark for alumni meetings. Besides a precious insight in the Indonesian business world it was a perfect event to meet old friends and find new friends.

++++


Jakarta, 25 January 2008
Nur Isravivani, MBA
Heike Trost, ESB Reutlingen





Passen alte Schachteln und junge Hühner zusammen?


Mentorenprogramm für Graduates –
Ein Beispiel für die gelungene Zusammenarbeit vom Euro Alumni und GIM

Seit dem Wintersemester 2007/2008 bieten die beiden Alumnivereine ein gemeinsames Mentorenprogramm an. Das Mentorenprogramm war bereits im Undergraduate-Bereich etabliert und wurde einer gemeinsamen Aktion für den Graduate-Bereich ausgeweitet. Teilnehmen können MBA als auch MSC-Studenten, die Mitglied bei GIM/Euro Alumni sind. Im vergangenen Semester nutzten sechs Studenten diese Gelegenheit.

Berufserfahrung und genaue Vorstellungen über die Branche, in der sie arbeiten möchten, machen das Matching nicht ganz einfach, denn wir haben versucht Mentoren zu finden, die bereits einen ähnlichen Weg gegangen sind. Mit einem Vorstudium, bereits einigen Jahren Arbeitserfahrung und vielleicht dem Wunsch, dem Berufsweg eine neue Wendung zu geben, suchen wir häufig Mentoren mit besonderen Erfahrungen. So sind unter anderem zwei transatlantische Mentorenpärchen zustande gekommen. Bei diesen ist die Kontaktaufnahme natürlich nicht ganz so einfach, aber dank E-Mail und Skype kann trotz Zeitunterschied und dichtem Terminplan noch Zeit für einen Austausch gefunden werden. Hier hängt natürlich viel von der eigenen Initiative ab und einer gemeinsamen Vorstellung, welche Themen besprochen werden.

In der Regel werden MBA-Studenten MBA-Absolventen zugeordnet, doch es können auch gemischte Pärchen entstehen – wenn Berufsvorstellungen, Erfahrungen und Interessen quer über die Abschlüsse besser zusammenpassen. Aber keine Angst – auch hier bekommt nicht der 39-jährige MBA-Student einen Mentor, der 25 ist und erst seit zwei Jahren arbeitet, sondern einen Mentor, der vielleicht einen MBA an einer anderen Hochschule gemacht hat und auch bereits seit 15 Jahren arbeitet. Dies ermöglicht es uns auch, für ESB-Undergraduateabsolventen der ersten Jahre interessante Mentees zu finden – unter anderem, weil der Altersunterschied nicht so groß wird.

Im nächsten Semester wird wieder in einer gemeinsamen Aktion eine neue Matching-Runde durchgeführt und wir freuen uns über möglichst viele Rückmeldungen – sowohl von Studenten als auch von Absolventen!

Euer Matching Team aus dem Graduate-Bereich – Carlos (MBA 2008) und Katja (MBA 2005) und dem Undergraduate-Team Sabine (D/GB2003), Jo-Jana (D/GB2006), Kathy (D/GB2006) und Christine.

 


Perspektiven

Vorwort im GIM-Newsletter Dezember 2007

 

Sehr geehrte Mitglieder!


So wie VW mit Porsche neue Zukunftschancen erhält, so bekommt unsere GIM im Verbund mit der Euro Alumni–Organisation neue Perspektiven.

Im Oktober 2007 haben wir in unserer letzten Hauptversammlung lebhaft diskutiert wie diese Annäherung der beiden Alumni-Vereine aussehen könnte. Hierzu haben wir uns  auf zwei Phasen geeinigt:

Die erste Phase lautet „Dachverband ähnlich einer Holding“. Hier wollen wir ein Marketing-Dach bauen unter dem die beiden Alumni-Vereine den Kooperations-prozess vertiefen wollen.

In der zweiten Phase wollen wir diesen Kooperationsprozess fortsetzen und später in einem gemeinschaftlichen agierenden einheitlichen Alumniverein münden lassen, ohne die Wurzeln vergessen zu lassen. Hier steckt der Teufel bekanntlich im Detail. Für die Phase 2 brauchen wir daher etwas mehr Zeit.

Dabei haben wir uns  klare Ziele gesetzt:

„Wir wollen für beide Seiten eine WIN-WIN-Situation erreichen!“

Der GIM-Vorstand hat am 16.11.2007  die wesentlichen Punkte für eine Ausrichtung der Phase 1 erarbeitet.  Dazu gehören die Zusammenlegung der Publikationen GIM-Newsletter und Europolitan, die Kooperation bei Veranstaltungen wie Firmenmessen oder Jahrestreffen oder dem geplanten Mentorenprogramm. Am 8.12.2007 gibt es ein erstes Arbeitstreffen mit den Vorständen der Euro Alumni und uns. Hier wollen wir die Positionen austauschen und einen Fahrplan für Phase 1 festlegen. Geplant ist zum Ende Januar 2008 ein brauchbares Ergebnis erarbeitet zu haben, welches in 2008 umgesetzt wird. Da ein Alumni-Verein auch vom Kontakt zu seiner Alma Mater lebt, wollen wir auch den Dekan Herrn Prof. Dr. Schneck über die Ergebnisse und Planungen informieren.

Hintergrund für diese Aktivitäten ist einerseits, dass die Bereiche „Exportakademie“ und „ESB“ seit einigen Jahren zu einem Bereich fusioniert sind und für die heutigen Absolventen die Unterscheidung in zwei unabhängige Alumni-Organisationen nur schwer nachvollziehbar ist. Andererseits führt der Vorteil unseres Studiengangs - die Kürze und kompakte Studienstruktur zu weniger Zeit für ein ehrenamtliches Engagement und die häufig berufsbedingten hohen Entfernungen zwischen den Mitgliedern resultieren in einem eher passiven Mitwirken oder schlimmstenfalls zum Stillstand der Alumniorganisation.


Die Tatsache, dass die jüngeren Studenten im Erststudium an der ESB eine längere Präsenzphase erleben und daher mehr Zeit und ein höheres Engagement für den Einsatz bei den Euro Alumni haben, kann uns helfen, die Alumniorganisation  lebendiger zu gestalten und für jeden Einzelnen das Kontaktnetz zu erweitern.
An dieser Stelle möchten wir in Zukunft ansetzen. Unsere größere berufliche Erfahrung, die wir in unterschiedlichen Positionen und Aufgaben in vielen Ländern erlebt und gemeistert haben ist dabei unsere beste Chance unseren Verein für neue Mitglieder attraktiver zu machen. Wer verfügt schon über so viele international erfahrene Alumni-Mitglieder wie wir?

Wir werden Euch alle in Zukunft verstärkt darauf ansprechen, sich wieder mehr einzubringen, indem Ihr zum Beispiel Eure beruflichen Erfahrungen „präsentiert“. Da gibt es viele interessante Felder und Themengebiete, die andere GIM–Mitglieder und auch die jüngeren Euro Alumni-Mitglieder interessieren werden.

Jeder von Euch hat Mal am Startpunkt des Berufsweges gestanden und wäre froh gewesen jemanden gefunden zu haben, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Hier zum Beispiel können wir helfen und unseren Verein inhaltlich attraktiver machen.

Die Synergie von EuroAlumni und GIM verspricht eine spannende Perspektive.
So wie sich die Hochschulen für die Zukunft rüsten, müssen auch wir  den Blick nach vorne richten.

Und – nicht zu vergessen: Der GIM-Newsletter wird in 2008 wieder erscheinen und zwar als „Heft im Heft“ in der nächsten Alumni-Ausgabe unseres Dachverbandes, wie auch immer dieser heißen wird. Also nicht überrascht sein, sondern lesen und zurückschreiben.

Bis dahin verbleiben wir

mit besten Alumni-Grüssen

Eure Vorstände

Frank Peter Pawlak
Katja Breitinger
 


Frank Peter Pawlak stellt sich vor

Liebe GIMler,
 
Als Westfale und Ruhrpottler im Herzen des Ruhrgebiets mit Bottroper Bier aufgewachsen, weile ich nun schon mehr als ein Vierteljahrhundert unter den Schwaben. Schon recht früh habe ich mich in eine hübsche Schwäbin names Karin Ingrid aus dem Kreis Reutlingen verguckt und bin als "Reingeschmäckter" im Ländle hängengeblieben. Zum Studienende 1983 habe ich geheiratet und die Basis für den beruflichen Erfolg gewählt, denn die vielen Auslandsaktivitäten lassen sich nur mit einem Partner verbinden, der hier mitzieht. Angefangen hat alles mit dem Stern (dem aus Untertürkheim), der mich 1978 in den Süden verschlagen hat. Als jüngster Vertriebstrainee haben ich die Vorteile des Ländles gleich erkannt und beschlossen hier zu studieren. Tübingen bot damals nur Volkswirtschaftslehre an, sodass ich damals dem guten Ruf der Reutlinger FH folgte. Mein Studium schloss ich erfolgreich ab und erhielt im Folgejahr den Otto-Johannsen-Hochschulpreis 1984.
Der gute Kontakt zur Alma Mater ermöglichte mir den Zugang zum Aufbaustudiengang Internationales Marketing, den man damals als Diplom-Exportwirt EA (Exportakademie) abschloss. Vom Master waren wir damals noch weit entfernt. Parallel arbeitete ich in Reutlingen und in Pfullingen beim deutschen Marktführer der Papierverarbeitung in der EDV-Organisation der Fa. Robert Blessing GmbH & Co. Nach fünf Jahren Industrieerfahrung mit Schwerpunkt PPS-Implementierung schloss ich im Jahre 1988 das EA Studium ab, um dann neue Herausforderungen in der IT- Welt zu suchen. Es folgten verschiedene Stationen in der IT –bei einem französischenComputerhersteller names BULL AG sowie einem Global Player im ERP-Bereich, der SSA System Software Associates - mit Vertretung in Deutschland. Hier stieß ich auch auf ein kleines, schnellwachsendes Softwareunternehmen in Pleidelsheim, die CS Controlling Software Systeme GmbH. Wir entwickelten damals eigene Controlling-Lösungen bei namhaften Chemie- und Pharmaunternehmen und führten diese weltweit ein. In dieser Zeit waren Ciba, Novartis, Givaudan, Roche, Dragoco und Boehringer Ingelheim unsere Kunden. Ende der 90er Jahre wechselten wir unser Portfolio und stellten uns neu als Portolan Commerce Solutions in Ilsfeld auf. Die Lieferkette wurde um ein internationales Rechnungswesen ergänzt und vornehmlich an international operierende mittelständische Automobilzulieferer verkauft. Im Laufe meiner mehr als zehnjährigen Zugehörigkeit zum Unternehmen durchlief ich mehrere Stationen, arbeitete in mehr als dreißig Ländern weltweit, um dann als Mitglied der Geschäftsleitung die Marketing- und Vertriebsinteressen zu vertreten. Die Firma Würth – schon lange unser Kunde -  suchte ein passendes Unternehmen, welches ihre Warenwirtschaft um Controlling- und Buchhaltungsbausteine erweitern sollte. Seit 2003 sind wir nun eine 100% Würth-Tochter, die Lösungen für den Einsatz in den Ländern wie Griechenland, Türkei, England, Irland, usw. entwickelt und einführt. Die Software - Landschaft verändert sich immer schneller, sodaß auch wir alle Veränderungen mittragen werden müssen. Obwohl ich letztes Jahr ein halbes Jahrhundert alt wurde, habe ich die Neugier auf die nächsten 50 Jahre nicht verloren. Aus diesem Grunde unterstütze ich auch die Idee,unseren Alumni-Verein in neue Perspektiven zu führen, sehr gerne.
Ein Verein lebt von den Mitgliedern.
Auf gute Zusammenarbeit und viel FUN.
Euer
Frank Peter Pawlak


Hauptversammlung der Gesellschaft für Internationales Marketing in Ilsfeld



 

von Katja Breitinger

 

Absolventen vor 2004 kennen noch die alte Struktur  - es gab einen  Fachbereich ESB (Undergraduate) und einen Fachbereich Exportakademie (Graduate), beide existierten etwa 20 Jahre als zwei eng verwandte und doch getrennte Fachbereiche an der H ochschule Reutlingen - aus dieser historischen Eigenheit existieren heute noch zwei Alumniorganisationen - Euro Alumni e.V. und die GIM  (Gesellschaft für internationales Marketing). Seit dem Zusammenschluß der  beiden Fachbereiche gibt es immer wieder Diskussionen über die mögliche  Zusammenarbeit der Alumniorganisationen und daher möchte ich die Gelegenheit  nutzen, kurz von der Hauptversammlung der GIM am 27.10 in Ilsfeld bei Heilbronn zu berichten. Es waren etwa 30 Mitglieder anwesend und als Gäst haben Dekan Prof. Dr. Ottmar Schneck sowie Markus Gottschalk und ich als Vertreter der  Euro Alumni e.V. teilgenommen.
Am Nachmittag gab es zunächst eine Vorstellung der gastgebenden Firma - der PortolanCS GmbH und eine Podiumsdiskussion zum Thema "Wege in die Selbständigkeit". Dann begann nach einer kurzen Kaffeepause die Jahreshauptversammlung der GIM. Das Hauptthema der Veranstaltung war die zukünftige Ausrichtung der GIM. Dazu erläuterte der Dekan zunächst die Situation an der Hochschule Reutlingen, wo bereits Anfang nächsten Jahres eine engere Kooperation der Wirtschaftsfachbereiche ESB, SIB und PM im Raum steht. Dies bedeutet, dass die Hochschule sich natürlich eine stärkere Kooperation der beiden bestehenden Alumnivereine wünscht, um einen einheitlichen Auftritt zu gewährleisten.
Daran entspann sich eine rege Diskussion, welche Optionen möglich sind, wobei eindeutig eine starke Kooperation zwischen Euro Alumni e.V. und GIM durch das Plenum bevorzugt wurde. Der Vorstand wurde dementsprechend beauftragt, bis Ende Januar ein Kooperationskonzept mit dem Vorstand der Euro Alumni e.V. auszuarbeiten und dem Dekan vorzustellen.
Weiter wurden alle Formalien einer Hauptversammlung erledigt - Protokoll der letztjährigen Hauptversammlung und der Kassenbericht angenommen, der letzte Vorstand entlastet (Paul Worthington, Sebastian Mittner, Sorina Gorazu) und ein neuer Vorstand gewählt. Dieser setzt sich aus dem langjährigen Vorstand Paul Worthington (Wissenschaflticher Mitarbeiter an der FH Reutlingen), und als neuen Vorstandsmitgliedern Frank Pawlak (Vetriebsleiter PortolanCS GmbH) und mir, Katja Breitinger (Contract Manager bei Siemens) zusammen.
Der erweiterte Vorstand besteht aus: Andrea Schulze Nahrup (MBA 2008), Studentin, Prof. Dr, Detzer, ESB Reutlingen, Sorina Goyrazu. Außerdem hat die GIM die Besonderheit, dass noch ein Beirat gewählt wird, der den Vorstand beraten kann. Dieser Beirat besteht aus: Barbara Wagner, Andreas Kramer, Marco Ladivar, Christian Frese und Sebastian Mittner.
Die Veranstaltung schloss mit einem leckeren Buffet mit lokalem Wein - schließlich kommen die besten Württemberger aus der Gegend!

 


Unternehmen auf dem Campus

Firmenkontaktmessen als Recruiting-Instrument

 

Von Barbara Wagner

 

Guter Führungskräftenachwuchs wird zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Bei der Suche nach Talenten konkurrieren die besten Unternehmen miteinander.

Firmenkontaktmessen an der Hochschule stellen ein effektives und effizientes Instrument zur Suche nach geeigneten Mitarbeitern dar. Der direkte Kontakt zwischen Unternehmen und Studenten bietet für beide Seiten große Vorteile:

Die Unternehmen können sich auf die Hochschulen konzentrieren, deren Qualität und inhaltliche Ausrichtung ihren personalpolitischen Zielen entspricht;

Unternehmen kommen sehr früh in Kontakt mit potentiellen Mitarbeitern. Sie können interessierte Studenten über Masterarbeiten und Praktika in das Unternehmen holen. und damit eine erste Bindung schaffen.

Sie können mehrere Bewerberinterviews mit Absolventen oder Studenten in den Abschlusssemestern ihrer gewünschten Fachrichtung führen, was letztendlich auch eine kostengünstige Variante der Mitarbeiterauswahl darstellt.

Die Unternehmen finden ein Forum, um ihre Philosophie, ihr Zielsetzungen sowie ihre Personalentwicklungskonzepte vor einer ausgewählten Zuhörerschaft zu präsentieren.

Für die teilnehmenden Studenten liegen die Chancen auf der Hand: sie können sich ohne große formelle Hürden bei verschiedenen Firmen vorstellen, trainieren ihre Bewerbertechnik und erfahren, ob sie ihre Berufserwartungen in einem bestimmten Unternehmen realisieren können.

Die European School of Business führt auf dem Campus in Reutlingen jährlich zwei Firmenkontaktmessen durch, im November findet das Firmenforum (FiFo) statt und im März das aus den ehemaligen Career Days und dem Mittelstandsforum verschmolzene Karriereforum (KaFo). Beide Messen werden von Studententeams organisiert, wobei das Firmenforum von den ESB-Undergraduates federführend betreut wird und das Karriereforum von den Graduate-Studenten. Beide Bereiche der ESB profilieren sich durch die starke internationale Orientierung ihrer Studienprogramme.

Das 4-jährige Bachelorstudium der Betriebswirtschaft an der ESB zeichnet sich dadurch aus, dass jeder Studierende 2 Jahre an einer ausländischen Partnerhochschule in einem integrierten Studienprogramm studiert und dadurch zwei Abschlüsse erwirbt. Alle Bachelorabsolventen der ESB bringen dadurch bei Studienabschluss schon internationale Erfahrungen mit. Dass diese Qualität bei den Unternehmen geschätzt wird, zeigt sich auch in dem sehr guten Abschneiden der ESB bei den Rankings der Personalverantwortlichen.

Die Studenten des MBA-Studiengangs „Internationales Marketing“ sind eine sehr heterogene Gruppe, deren Qualität vor allem in der Doppelqualifikation von Erststudium, Berufserfahrung und postgradualem Management –Studium besteht. Die MBA-Studenten sind im Erststudium Ingenieure, Naturwissenschaftler, Mediziner, Juristen oder Lehrer, die sich mit dem MBA-Abschluss für Führungsaufgaben im internationalen Geschäfts weiter qualifizieren. Das macht diese Absolventen auch für die international orientierten Mittlerständler interessant: zum Beispiel wenn ein russischsprechender Ingenieur mit MBA-Abschluss auf ein Maschinenbauunternehmen trifft, das mit der Marktbearbeitung für Osteuropa beginnen möchte oder wenn sich eine Ärztin mit Krankenhauserfahrung und Marketing Know How bei einer Medizintechnikfirma vorstellt.

Auf dem letzten Karriereforum im März präsentierten sich 36 international tätige Unternehmen, die mit über hundert Firmenvertretern an den beiden Tagen in Reutlingen 306 Bewerbungsinterviews führten. Für die Unternehmensvertreter und die Studenten war diese Firmenkontaktmesse eine ausgezeichnete Gelegenheit sich zu „beschnuppern“ und gegenseitige Erwartungen und Perspektiven darlegen zu können.

Für das akademische Jahr 2007/08 stehen folgende Termine für die Firmenmessen an der ESB
fest: ESB Firmenforum(FiFo) am 14./15. November 2007 und ESB Karrirreforum (KaFo) am 08./09 März 2008

Wenn Sie Interesse daran haben, dass Ihre Firma am Karriereforum teilnimmt oder mehr wissen möchten über eine Mitgliedschaft im Förderverein der Fakultät wenden Sie sich bitte an Frau Verena Werdich: verena.werdich@reutlingen-university.de

 


Neuer Präsident der Hochschule Reutlingen: Prof. Dr. Niess

von Prof. Dr. Klaus Detzer; Mitglied im erweiterten Vorstand der GIM

 

Die Hochschule war unter dem früheren Präsidenten in schweres Fahrwasser geraten. Prof. Dr. Hiller war ein Mann mit vielen Ideen, dem es aber nie gelang, seine Ideen mit den beteiligten Stellen des Hauses abzustimmen und solide umzusetzen. Nach seinem Ausscheiden im Februar 2007 übernahm Prof. Dr. Peter Niess sein Amt zunächst kommissarisch und wurde im Oktober 2007 auch offiziell als Präsident der Hochschule Reutlingen bestätigt.

Prof. Niess ist für 6 Jahre als Präsident berufen. Als Wirtschaftsingenieur repräsentiert er hervorragend die technischen und ökonomischen Fakultäten der Hochschule. Er kennt das Haus als langjähriger Dekan der ESB und des Senats der Hochschule. Seine gute Rückkopplung in allen Teilen der Hochschule zeigte sich u.a. daran, dass er vom Senat fast einstimmig gewählt wurde. Er wird flankiert von den beiden Vizepräsidenten Prof. Dr. Brumme (Fakultät Produktionsmanagement) und Prof. Dallmann (Fakultät Textil).

Zu den Aufgaben des neuen Präsidiums gehört es, den Strategie- und Entwicklungsplan (SEP) der Hochschule auf den Weg zu bringen. Dieser Plan ist das zentrale Strategie-Dokument der Hochschule. Der SEP legt – nach ausführlichen Diskussionen mit allen Teilen der Hochschule – die Entwicklungsziele der Hochschule und die Methoden ihrer Umsetzung fest. Er ist auch als Kontroll-Instrument gedacht, damit der Hochschulrat und das Wissenschafts-Ministerium prüfen können, ob die Hochschule die gesteckten Ziele auch erreicht.

Was sind die wichtigsten Ziele, die der neue Präsident anstrebt? Er will die Internationalisierung der Hochschule voranbringen. Sie ist in den einzelnen Teilen der Hochschule sehr unterschiedlich entwickelt. Während die Internationalisierung z.B. bei ESB bereits weit fortgeschritten ist, hinken andere Fakultäten noch nach. Zum Selbstverständnis der Hochschule soll es gehören, dass jeder Student mindestens 1 Semester im Ausland studiert.

Die Hochschule hat derzeit ein buntes Portfolio von Studiengängen aus den Bereichen Wirtschaft, Technik, Gestaltung und Informatik. Das neue Präsidium will diesen Strauß von Fachrichtungen nutzen, um interdisziplinäre Studiengänge zu entwickeln, z.B. einen internationalen Projektingenieur oder einen Wirtschaftsingenieur Chemie.         

Ein besonderes Anliegen des neuen Präsidenten ist die Stärkung der Forschung und Weiterbildung an der Hochschule. Die Forschung ist ein wesentliches Element für die Reputation einer Hochschule. Und zwar gerade auch, wenn es darum geht, interessante Partner für internationale Kooperationen zu gewinnen. Diese Erkenntnis hat Prof. Niess schon vor zwei Jahren dazu bewegt, das ESB Research Institute zu gründen.

Die Forschungs-Aktivitäten, die bisher an der Hochschule weitgehend isoliert durchgeführt wurden, sollen unter einer einheitlichen Leitung zusammengefasst werden. Es sollen durchgängige interdisziplinäre Forschungsthemen identifiziert werden, die nach außen besser sichtbar sind, wie z.B. Intellegent Manufacturing, Neue Werkstoffe oder Innovation und Entrepreneurship. Außerdem soll die Forschung durch die Einbeziehung von Doktoranden auf eine breitere Basis gestellt und nachhaltiger gemacht werden. Es ist davon auszugehen, dass der neue Präsident als früherer Europa-Beauftragter des Landes Baden-Württemberg für Forschung und Technologie dafür gute Ideen und Kontakte mitbringt.

 


Studying in Australia- ein Erfahrungsbericht von Volker Balles (IM3)

Studying in Australia offers international students more than academic achievement.  It is a once-in-a-lifetime experience through which a student can develop independence, an understanding of other cultures, and the ability to see issues from different perspectives. 

We are five MBA students from Reutlingen who spent the last semester at Swinburne University in Melbourne (Melanie, Benjamin, Philippe, Max and Volker). There are some significant differences in the responsibilities of students in Australia’s educational culture, compared to those in our culture. Studying in a different country is an incredibly exciting and rewarding experience. However, there are many adjustments to make. Perhaps the most important thing to keep in mind about the Australian education system is that it encourages responsibility and independence in students. They take an active part in their own education and are expected to supplement classroom studies with independent study in libraries, at home and in teams with other students. Consistent with this academic culture we had fewer class hours than in Germany, but we were expected to do a lot more private study, and spend a lot more time in the library. The core material of the subject is nearly always given in lectures. In popular subjects a hundred or more students may attend the lecture. The material is normally presented in the form of a monologue by the lecturer, often supported by slides and videos. Your opportunity for interaction and discussion occurs in the tutorial, which has a much smaller number of students. Attendance is compulsory as every student’s input is of importance. Many subjects are assessed by essays, papers and tutorial presentations, some also require you to pass a final examination.

After my arrival back in Germany some friends asked me questions about the Australian culture. For me, it is not so easy to talk about the typical Australian. Australia is a multicultural society and culture has a lot to do with the history of a country. In comparison to European countries, Australia has a brief history. And this is only true if we talk about Australia’s history of the white settlement. For me, one of the most interesting things was to learn about the Aborigines and their culture and long-lasting traditions. Anyway, if I would be asked what I think about Australians in general, I would say they are very friendly, laid-back and love sports. It is interesting to see how Australians celebrate their horses. They even have a public holiday for a horse race (Melbourne Cup). But also Footy or cricket play an important role. In my opinion, Australians have a lot of culture although it has more to do with attitude and lifestyle than history and tradition.

Even if you do not always realise, I think staying abroad broadens your horizon and makes you more open-minded and independent. One reason might be that you have to handle a lot of things on your own: finding a place to stay, organising your life in a different country with a different language and a different culture, etc. You never know which problems you have to face after your arrival. Anyway, managing things like that help you become more flexible, self-confident and independent.

We had an amazing time!!!! Thank you Australia, New Zealand, our new friends and everyone else who made our trip so unforgettable.

 

Volker Balles (MBA in International Marketing, semester 3)

 





Bild 1: Philippe, Max and Volker in front of Ayers Rock, Central Australia

Bild 2: Phillipp Island surfing trip